Wissenschaft und Politik: "Wir müssen uns wappnen"
Shownotes
Der Wissenschafts-Podcast der Universität Kassel hat einen neuen Namen. In der ersten Folge unter dem Titel "Zwischen Fulda und Forschung" spricht Pressesprecher Sebastian Mense mit Präsidentin Prof. Dr. Ute Clement über Wissenschaftsfreiheit, Profilierung in Zeiten des Sparens und die Zukunft der Universität Kassel.
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00:00:00: Wir müssen glaube ich uns klar machen, dass Wissenschaft in der Gesellschaft neu verhandelt wird und auch neu kommuniziert werden muss.
00:00:11: Wenn so etwas politisch Raum greift dann müssen wir uns darauf vorbereiten und wappnen.
00:00:16: das denke ich schon.
00:00:24: Es sind bewegte Zeiten auch an den deutschen Universitäten.
00:00:28: Die Diskussionen werden grundsätzlich.
00:00:30: es geht um Wissenschaftsfreiheit Um die Frage wie Universitäten ihre Aufgaben überhaupt wahrnehmen können Ihr Profil und wie immer auch ums Geld.
00:00:39: Wir wollen darüber reden, auch darüber was das alles für eine Universität wie die in Kassel bedeutet.
00:00:45: In der ersten Folge unseres Wissenschaftspodcast unter neuem Namen Das Format heißt jetzt zwischen Fulda & Forschung Reden wir darüber mit der Präsidentin der Universität Kassl Professor Dr.
00:00:57: Ute Clement.
00:00:58: Mein Name ist Sebastian Menser.
00:01:00: Herzlich Willkommen Frau Professor Clement.
00:01:02: Schönen guten Tag.
00:01:03: freue mich dass ich hier sein darf.
00:01:05: Frau Kliemann, würden Sie das auch so sagen dass die Zeiten bewegt sind?
00:01:08: Wie geht es denn den deutschen Universitäten?
00:01:11: Ja das würde ich sagen.
00:01:12: Die Zeiten sind nicht einfach Das ist ganz sicher so.
00:01:16: Gleichzeitig... Ich bin ja Berufspädagogin und halte mich da an das Zitat von Fritz Blättner der sagt Maulen ist immer subaltern.
00:01:27: Er wollte damit sagen wenn man nicht dann zu Taten bereit ist Und sich etwas Neues ausdenkt Dann kann man geistig und auch im Leben nicht wirklich frei sein.
00:01:38: Und das versuchen wir an der Universität Kassel mit den Sparvorgaben des Landes so umzugehen, dass wir selbst am Ruder sind und selbst bestimmen können wie es dann weitergeht.
00:01:50: Aber wenn die Ressourcen knapper werden?
00:01:51: Die finanziellen Rahmenbedingungen schwieriger werden Wie kann denn die Universität kassel da ihrem Auftrag gerecht werden?
00:01:57: Wie kann sie selber vielleicht noch Akzente setzen?
00:01:59: überhaupt Ich denke, wir können die Universität auch mit knapper werdenden Ressourcen weiterbringen.
00:02:05: Wir müssen nur sehr strategisch überlegen in welchen Bereichen wir das tun wollen und wie wir mit diesen neuen Situationen umgehen können.
00:02:15: Das machen wir einerseits natürlich in der Hochschulleitung.
00:02:18: gleichzeitig versuchen wir auch zum Beispiel ein neues Format, das sehr breit an der Hochschule zu diskutieren.
00:02:26: Wir haben davor die sogenannten Standortbestimmungen durchzuführen.
00:02:30: Das heißt wir wollen in unterschiedlichen Veranstaltungen mit unterschiedlichen Bereichen der Universität darüber ins Gespräch kommen wie wir jetzt in diesem kleineren Rahmen weiter verfahren wollen.
00:02:42: Ganz wichtig sind dabei natürlich auch die Gremien der Universität, der Senat, die Dekanate und die Fachbereitsräte.
00:02:49: Auch da wollen wir diskutieren und gemeinsam nach wegen suchen.
00:02:53: Aber was könnte das sein?
00:02:54: Also in welche Richtung kann man da diskutieren, was wären Möglichkeiten strategische Schwerpunkte zu setzen für so eine mittelgroße Universität wie die Universität Kassel?
00:03:06: In so einer mittelgrosen und Forschungsstarken-Universität wie wir ja sind muss man immer zwei erst mal widersprüchliche Pole zueinander bringen.
00:03:14: Wir brauchen zum einen Forschungsschwerpunkte, die haben wir gesetzt und gleichzeitig sind wir aber auch in einer sehr großen Region, wir sind ja verantwortlich oder wir bespielen sozusagen ein Drittel der Landesoberfläche von Hessen müssen wir ein großes Fächerspektrum bereitstellen.
00:03:32: Und wenn man jetzt diese beiden Punkte zusammenbringen will dann geht es eigentlich nur, wenn man sich sehr stark vernetzt Wenn man interdisziplinär arbeitet wenn man mit der Wirtschaft und der Gesellschaft in der Region zusammenarbeitet.
00:03:46: Wir werden versuchen müssen noch stärker zu entbürokratisieren, Prozesse noch schlanker zu machen über Zusammenarbeit, Synergien zu schöpfen Und das alles gelingt nur, wenn wir die Qualität in der Zusammenarbeit im Team also wenn wir uns auch wohl fühlen da gerne hingehen wenig Energie verschwenden in Konflikte und Streitereien Wenn es das gelingt.
00:04:08: Erst mal müssen wir Ziele klären und das können wir gemeinsam tun beispielsweise bei den Standortbestimmungen.
00:04:15: Anderes Thema, dass sehr stark diskutiert wird im Moment in der Hochschullandschaft.
00:04:21: Es gibt ein Policy Paper der Hoch-Schulforscher Per Pasternak und Julius Henke Und dieses Paper fordert dazu auf Hochschulen resilient gegen Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit zu machen.
00:04:34: Ist das denn nötig?
00:04:37: Wir machen uns schon Sorgen.
00:04:39: Ich will jetzt die politischen Entwicklungen nicht vorwegnehmen und wir sind eine Demokratie, da kann sich immer noch sehr viel verändern und zum Guten wenden.
00:04:47: Wir müssen uns aber glaube ich schon vorbereiten auf Zeiten in denen die Wissenschaft noch stärker attackiert wird als das im Moment der Fall ist.
00:04:56: Wir können dann nichts ausschließen!
00:05:00: wissenschaftliche Erkenntnisse nicht mehr so wahrgenommen werden, jedenfalls in Teilen der Gesellschaft wie das aus unserer Sicht angemessen ist.
00:05:08: Dass Expertise nicht mehrso gilt und hingenommen wird oder einfach als Grundlage von Handeln dient.
00:05:17: will er nur als Beispiel den Wahl nennen.
00:05:21: Der Timmy?
00:05:22: relativ deutlich war, was wissenschaftlich erkennt ist und was Expertinnen dazu sagen.
00:05:27: Und dennoch hat das auch in andere Richtungen große Wellen geschlagen.
00:05:33: Das macht uns schon Sorgen und wenn so etwas politisch Raum greift dann müssen wir uns darauf vorbereiten und Wappnen.
00:05:40: Das denke ich schon.
00:05:41: letztlich muss einfach gelten Wissenschaft kann nur durch Wissenschaft kontrolliert werden.
00:05:47: Wie kann es aussehen sich zu wappnen?
00:05:50: Wir müssen glaube ich uns klarmachen, dass Wissenschaft in der Gesellschaft neu verhandelt wird und auch neu kommuniziert werden muss.
00:06:02: Das ist die eine Ebene.
00:06:03: wir müssen deutlicher machen nachvollziehbarer machen wofür Universitäten stehen warum wofür es gut ist, was wir da tun.
00:06:11: Und wir müssen auch die Menschen, die bei uns studieren oder bei uns promovieren, gut darauf vorbereiten wie sie das, was Sie tun in der Gesellschaft erklärbar und nachvollziehbar machen können.
00:06:24: Auf einer anderen Ebene – das machen wir beispielsweise in der Hochschulrektorenkonferenz – prüfen wir ja gerade Satzungen, Vereinbarung, wie man die so aufstellen kann.
00:06:33: Das ist immer noch funktioniert selbst wenn bestimmte Teile unserer Bundesrepublik nicht mehr demokratisch regiert werden.
00:06:43: Sie haben jetzt zwei Ebenen angesprochen, also das eine ist die institutionelle Ebene und die andere ist die Frage wie junge Menschen aus der Universität hinausgehen.
00:06:54: hat denn die Universität überhaupt die Aufgabe da Demokratiebildung zu betreiben?
00:07:00: Ich glaube, wir müssen keinen politischen Unterricht machen im Sinne von... Wir erklären den Unterschied zwischen Bundestag und Bundesrat oder sowas.
00:07:08: Das ist, glaube ich nicht unser Job!
00:07:11: Was wir schon als Teil vom Studium verstehen müssen, ist so etwas zu erklären oder zu schulen.
00:07:20: wie steht man eigentlich?
00:07:22: Wie geht man mit Wissen um?
00:07:23: Also wie kann man Evidenz basiert, das heißt methodisch gesichert wissen erwerben.
00:07:28: Wie kann man das erklären was man tut?
00:07:31: Wie kann Man argumentieren kritische Daten hinterfragen.
00:07:34: Wie Kann man aushalten dass es unterschiedliche Fakten gibt die auf den ersten und zweiten und dritten Blick gar nicht zueinander passen sondern Die auch widersprüche erzeugen?
00:07:43: also wie kann Man eine ambivalenz auch aushalte?
00:07:47: Wie geht man damit um, wenn eigene Überzeugungen widerlegt werden durch neue Fakten und dafür offen zu bleiben?
00:07:53: Also das sind alles Dinge die Wissenschaft lehren kann.
00:07:58: Und die glaube ich sehr wichtig sind, wenn man in der Zukunft die Grundlagen für eine demokratische Gesellschaft schaffen will.
00:08:05: Also wie kann ich ein eigenes Urteil bilden?
00:08:07: Wie kann ich es erklären, wie ich dazu gekommen bin und wie kann Ich es aushalten dass das vielleicht in Zukunft eben nicht mehr gilt?
00:08:17: Unsere Universität in Kassel hat mit dem Kasselinstitut Forster Stannability einen sogenannten Leuchtturm.
00:08:23: So heißt es immer so schön, ein Leuchtturm in der Nachhaltigkeitswissenschaft.
00:08:28: Die Grenzen zwischen Forschung und Gestaltung der Gesellschaft sind in diesem Bereich Nachhaltigkeit manchmal fließend oder?
00:08:38: Wir versuchen unsere Forschung so auszurichten dass sie zum Einen auf Bedarfe in der Gesellschaft antwortet, also dass wir herausfinden was braucht dann eigentlich die Welt und daran zu forschen jedenfalls in Teilen unserer Forschung.
00:08:52: Und zum anderen damit im Dialog zu sein mit der Gesellschaft.
00:08:56: das heißt Wir gehen auf Institutionen Auf die Wirtschaft auf den Staat Nicht-Regierungsorganisation zu und versuchen mit denen gemeinsam herauszufinden, wo sind Themen die an der wissenschaftlichen Grundlegung bedürfen?
00:09:13: Wenn man dann im Dialog ist.
00:09:16: Dann verändert die Gesellschaft das was Forschung tut.
00:09:19: aber die Forschung verändert natürlich auch das was Gesellschaft tut und dass es eigentlich etwas Gutes denn dadurch können wir in die Gesellschaft hineinwirken und auch reale Probleme lösen, und uns nicht sozusagen Probleme selber ausdenken.
00:09:34: Wir erleben das zum Beispiel – machen Beispiel!
00:09:36: In der Landwirtschaft richten wir jetzt sogenannte Reallabore ein.
00:09:40: Das heißt da arbeiten dann Agrarwissenschaftlerinnen nicht mehr nur im Labor sondern sie gehen auch in Betriebe hinein und versuchen dort die Dinge umzusetzen zu lernen, was sind denn die realen Probleme, die dann entstehen und wie kann man damit umgehen.
00:09:57: Und sowas verändert uns – das verändert natürlich auch unsere GesprächspartnerInnen.
00:10:02: Aber es verändert durch wissenschaftliche Erkenntnisse?
00:10:06: Das ist die Idee!
00:10:07: Also der Beitrag den wir leisten können ist jetzt kein politischer Beitrag sondern mit Hilfe von Daten, mit methodisch gesicherten Vorgehen zu Erkenntnissen zu kommen die dann eben tragen.
00:10:24: Gibt es eigentlich Grenzen die sich eine Wissenschaft oder eine Institution der Wissenschaft selber setzen sollte?
00:10:34: Zunächst mal arbeiten wir ja im Rahmen des Grundgesetzes.
00:10:37: also wir sind gehalten Die Wissenschaftsfreiheit, die uns das Grundgesetz bietet.
00:10:42: Wir haben da große Privilegien, die die Gesellschaft uns an der Stelle gibt und die verantwortungsvoll auszuüben.
00:10:49: Und es bedeutet wir haben die Wissenschaft freiheit.
00:10:52: Wir können forschen und lehren was die Wissenschaft benötigt, was auf der Grundlage von Wissenschaft sozusagen angemessen ist und wir kontrollieren uns selber mit ganz strengen Verfahren der Kontrolle, die sich die Wissenschaftsorganisation selber geben.
00:11:09: Das ist zunächst mal ein ganz großes Privileg was aber auch wenn man sich die historische Entwicklung ansieht, die Väter und Mütter des Grundgesetzes haben das ja nicht zufällig so entschieden sehr wichtig für eine Gesellschaft.
00:11:23: Gleichzeitig haben wir damit natürlich auch Verantwortung und Verpflichtung zum Beispiel die Menschenwürde zu schützen oder die Grundrechte die Demokratie und den Rechtsstaat zu schizen.
00:11:34: Das heißt, wir sind daran auch gebunden.
00:11:36: Auch zum Beispiel an das Verbot von Angriffskriegen.
00:11:40: und wie man das jetzt gestaltet also wie man diese Freiheit so gestaltet dass die verantwortungsbewusst ausgefüllt wird?
00:11:46: Das müssen Universitäten, das muss die Wissenschaft entscheiden und es können sie tun beispielsweise im Rahmen von Selbstverpflichtungen.
00:11:55: Ein anderes Thema das mit der Zukunft der Universität ganz stark zusammenhängt ist die Frage der Demografie.
00:12:02: Es wird weniger junge Menschen geben, damit weniger potenzielle Studierende.
00:12:08: Was heißt das für Universität insgesamt?
00:12:10: Was heißt es für die Universitätskassel?
00:12:14: Zunächst einmal muss man sich ja fragen was heißt dass für die Gesellschaft wenn wir in Zukunft sehr viel weniger junge menschen haben werden dann und wir wollen aber unseren Wohlstand halten und damit meine ich jetzt nicht nur den ökonomischen Wohlstand sondern auch dem Zeitwohlstand den Wohlstand in Bezug auf Gesundheit, auf Wohl ergehen.
00:12:34: Dann müssen wir sehr viel produktiver werden.
00:12:36: Das ist einfach so und wenn wir produktiv werden wollen dann müssen wir viel Kompetenz erwerben und auch viel Kompatenz weitergeben an die Studierenden in den Bereichen Technologie aber auch in den Bereich wie Gesellschaft gut funktionieren kann, wie man Schülerinnen gut ausbilden kann also das Die Notwendigkeit, Produktivität und Wohlstand zu sichern die übersetzt sich dann in wissenschaftlicher Ausbildung an Universitäten und Hochschulen.
00:13:05: Lohnt es sich das denn überhaupt noch?
00:13:07: In Zeiten von KI wenn man ein bisschen vorausblickt oder wenn man so aufnimmt was gerade diskutiert wird lohnt sich das an die Universitäten zu gehen?
00:13:16: Gerade an die universitäten zu.
00:13:18: Ich habe ein ganz spannendes Gespräch neulich geführt mit einer Professorin, die bei uns für Trickfilm zuständig ist.
00:13:27: Und sie hat erklärt wie künstliche Intelligenz die Erstellung von Trickfilmen verändert und natürlich auch beschleunigt und vereinfacht und wie schwierig es ist für junge Menschen in diesem Bereich überhaupt heute noch einen Arbeitsplatz zu finden.
00:13:42: Sie hat gesagt ihre Erfahrung ist gerade die, die an Universitäten ausgebildet werden verfügen über die Kreativität, die Originalität den Perspektivwechseln der dann eben solche Trickfilme überhaupt noch interessant macht.
00:13:56: Was die KI nicht kann und die Aufgabe einerseits KI muss ja auch erstellt werden, die muss gepflicht werden, sie muss beherrscht werden dieses zu tun das lernt man an Universitäten und zum anderen dann die Dinge zu tun die ein Universiteten nicht getan werden können.
00:14:16: Das lernt man entweder in körperlichen Berufen, also ich sage jetzt mal Pflege mit menschliches Zusammensein und soziale Arbeit usw.
00:14:25: Und das lernt Man in den technischen Bereichen dann wenn man über mehr Kompetenz verfügt Wenn man origineller denken kann, wenn man Dinge zusammenbringen kann und das lernte man an Universitäten.
00:14:35: Also wer schlauer sein will als DKI der ist an der Universität gut aufgehoben?
00:14:39: Na die KI ist ja sehr schlau.
00:14:41: Es geht glaube ich an dieser Stelle gar nicht nur um Intelligenz sondern es geht Im Grunde um Menschsein.
00:14:46: Also wie kann ich so mensch sein, dass ich mit der KI als Werkzeug umgehen kann und die KI nicht mit mir?
00:14:55: Stichwort potenzielle Studierende.
00:14:57: Wie wertvoll sind da internationale Studierenden insbesondere Masterstudierende Und wie attraktiv ist Deutschland und wie attaktiv ist Kassel für Internationale
00:15:09: Internationaler Austausche ist für Wissenschaft fundamental wichtig.
00:15:13: Wir versuchen ja Weltwissen zu verändern, zu erweitern, zu vergrößern.
00:15:19: Und Weltwissen ist eben in der gesamten Welt vorhanden und deswegen ist internationale Austausch für uns fundamental wichtig.
00:15:29: Dazu gehören auch internationale Masterstudierende und auch die sind deswegen wichtig weil sie einerseits uns Wissen aus dem Ausland mitbringen sozusagen andererseits dir Wissen erwerben und das natürlich sehr häufig hier in der Gesellschaft dann auch anwenden.
00:15:46: Also, hier tätig werden Arbeiten gehen und das was wir eben aus der eigenen Jugend sozusagen gar nicht mehr bereitstellen können, dann hier in den Arbeitsmarkt zu bringen.
00:15:58: Das heißt es ist sehr wichtig für uns.
00:16:00: Es ist eine große Freude muss ich sagen In so vielen Sprachen und unterschiedlichen Kulturen dann aus unterschiedlichen Perspektiven überwissen, sprechen und das erweitern zu können.
00:16:12: Gerade deswegen macht es uns wirklich besorgt dass in dem Bereich inzwischen sehr stark gekürzt wird.
00:16:18: also das BMZ hat jetzt das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit hat die Ressourcen gekürzst für ein für die DAD-Programme des deutschen Akademischen Auslandsdienstes, die internationale Studierende finanzieren wenn sie nach Deutschland kommen.
00:16:36: Das ist aus meiner Sicht eine ganz schwerwiegende Entscheidung denn wenn man sich das internationale Geschehen anguckt dann gibt es da andere große Player wie zum Beispiel China oder wie Russland die diese Lücke sehr schnell füllen werden.
00:16:49: also wir müssen da schon gucken dass wir als Deutschland und als Europa auch einen wichtigen Platz behalten in der internationalen Wissenschaft und Zusammenarbeit, auch der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
00:17:03: Vielen Dank!
00:17:04: Jetzt haben wir gemeinsam einige Bereiche skizziert die für die Entwicklung der Universitäten und der Universität Kassel.
00:17:12: Wichtig sind.
00:17:12: jetzt wäre eine naheliegende Frage von mir wo sehen Sie die Universität kassel?
00:17:16: In zwanzig Jahren aber sie haben ja eben schon angedeutet dass es so einen Prozess gibt hineinhorchen oder gemeinsam mit den Beteiligten in der Universität darüber reden wollen.
00:17:30: Dann frage ich Sie lieber, wie wünschen sie sich so eine Diskussion?
00:17:33: Wie soll eine Diskussions über die Zukunft der Universitätskassel verlaufen?
00:17:39: Ganz wichtig ist mir das wir genau in der universität verhandeln sind im moment so viele Fragen, so viele Veränderungen Sorgen auch, die durchaus bestehen.
00:17:49: Dass wir darüber gemeinsam sprechen müssen.
00:17:51: Wir müssen da Strategien entwickeln, die sich übersetzen lassen in so etwas wie Verlässlichkeit innerhalb der Universität und da ist mir einfach wichtig dass wir gemeinsam miteinander reden und zwar in der Universitet.
00:18:03: Da brauchen wir keine politische Einflussnahme sondern da brauchen wir ein Gespräch einen Dialog innerhalb der universität.
00:18:12: Vielen Dank Frau Clement!
00:18:14: Gerne.
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